News Detail

03.03.2015

Intershop erwirtschaftete 2014 ein hervorragendes Ergebnis

Verwaltungsrat beantragt die Umwandlung der Inhaber- in NamenaktienMutation im Verwaltungsrat

 Die Intershop-Gruppe schloss das Geschäftsjahr 2014 sehr erfolgreich ab: 

  • Der Reingewinn stieg um 7.5% auf CHF 61.8 Mio. respektive CHF 30.52 pro Aktie.
  • Das Eigenkapital per 31.12.2014 reduzierte sich infolge der Kapitalherabsetzung auf CHF 543 Mio., entsprechend CHF 271.70 pro Aktie. Die Eigenkapitalquote betrug solide 41%.
  • Die Eigenkapitalrendite erreichte 11.6%.
  • Mit dem Renditeportfolio erwirtschaftete Intershop eine Bruttorendite von 6.5% und eine Nettorendite von 5.6%.
  • Die Leerstandsquote der Renditeliegenschaften lag mit 11.0% deutlich unter dem Vorjahreswert.
  • Der Verwaltungsrat beantragt der Generalversammlung eine unveränderte Dividendenausschüttung von CHF 20.00 pro Aktie.

Intershop verkaufte im Berichtsjahr Renditeliegenschaften in Seuzach und Heerbrugg, um vom attraktiven Marktumfeld zu profitieren und übergab 74 Eigentumswohnungen des Projekts «Résidence Bel Orne» in Lausanne den Käufern. Ferner wurde das letzte Einfamilienhaus in Solothurn veräussert.

Akquiriert hat die Gesellschaft das Nutzungsrecht an 45 Parkplätzen in der Tiefgarage eines Neubaus unmittelbar neben der Liegenschaft Zürcherstrasse 15-21 in Winterthur und ein Baurecht in Kilchberg. Auf weitere Zukäufe wurde verzichtet.

Am Bilanzstichtag umfasste das Portfolio 60 Liegenschaften inklusive Entwicklungsliegenschaften und Landparzellen. Die Mieterträge der Berichtsperiode setzten sich aus folgenden Nutzungsarten zusammen: 48% Büro und Bildungswesen, 32% Gewerbe und Logistik, 7% Detailhandel und Gastronomie sowie 13% Wohnen und Parking.

Der Marktwert der Rendite- und Entwicklungsliegenschaften betrug am Ende des Berichtsjahres CHF 1‘233 Mio. und beinhaltet eine marginale Aufwertung von CHF 1.5 Mio. beziehungsweise 0.1%.

Bedingt durch Verkäufe und dem Ende 2013 erfolgten Auszug eines Grossmieters sank der Liegenschaftsertrag um 3.9% auf CHF 83.8 Mio. Der Ertrag der Renditeliegenschaften, die unverändert während des gesamten Berichtsjahrs im Eigentum der Gesellschaft standen, ging um 2.2% zurück.

Aus dem Verkauf von Immobilien resultierte ein Vorsteuergewinn von CHF 17.3 Mio.

Der Liegenschaftsaufwand sank unterproportional zum Liegenschaftsertrag um 2.1% auf CHF 9.3 Mio., da die Kosten der im Jahresdurchschnitt höheren Leerstände zu Buche schlugen.

Die Nettorendite des Renditeportfolios ging erwartungsgemäss zurück, erreichte aber immer noch hohe 5.6%.

Intershop konnte die Leerstandsquote, nach dem starken Anstieg im Vorjahr und trotz eines anspruchsvollen Umfelds, signifikant um 1.5 Prozentpunkte auf 11% reduzieren. Der Abbau der Leerstände ist primär auf die zahlreiche Vermietung kleinerer und mittelgrosser Flächen in eher dezentral gelegenen Liegenschaften zurückzuführen.

Der durchschnittliche Zinssatz auf den verzinslichen Fremdmitteln am Bilanzstichtag betrug 2.46%, die durchschnittliche Zinsbindung 6 Jahre. Gegenüber Ende 2013 reduzierte sich der durchschnittliche Zinssatz um 23 Basispunkte.

Die Eigenkapitalquote betrug am Ende des Berichtsjahres 41% und liegt unter der Vorjahresquote. Dies ist die Folge einer Kapitalrückführung an die Eigentümer in Form der Dividendenzahlung von CHF 40 Mio. verbunden mit CHF 34 Mio. für den Rückkauf und die Vernichtung von 100‘000 eigenen Aktien.

Der Verwaltungsrat wird der Generalversammlung eine unveränderte Dividende von CHF 20.00 pro Inhaberaktie beantragen, was einem Ausschüttungsvolumen von CHF 40 Mio. entspricht. Auf der Basis des Aktienkurses am Bilanzstichtag ergibt dies eine Ausschüttungsrendite von 5.6%. Die Gesamtperformance der Aktie, die sich aus dem Kursgewinn und der bezahlten Dividende zusammensetzt, erreichte mehr als 12%.

Investition im Ausland

Die Beteiligung an der Corestate Capital AG, die vorwiegend in Deutschland tätig ist, entwickelte sich äusserst erfolgreich; im Berichtsjahr konnte Intershop einen anteiligen Gewinn von CHF 4 Mio. verbuchen.

Ausblick

Die Entscheidung der Schweizerischen Nationalbank, den Euro-Mindestkurs aufzugeben und die in der Folge drastische Aufwertung des Schweizer Franken, stellt insbesondere die Exportindustrie vor grosse Herausforderungen. Dies wird nicht ohne Folgen für die Immobilienwirtschaft bleiben, da die ohnehin anspruchsvolle Vermietung von Gewerbeflächen noch schwieriger zu werden droht und nicht ausgeschlossen werden kann, dass einzelne Unternehmungen ihren vertraglichen Pflichten nicht werden nachkommen können. Zeitverzögert könnte auch der Wohnungsmarkt von einer sinkenden Nachfrage nach Wohnraum betroffen sein.

Zusammenfassend erwartet Intershop im Geschäftsjahr 2015, unter Ausschluss von Akquisitionen und Verkäufen, einen im Vergleich zum Berichtsjahr leicht niedrigeren Mietertrag. Auch die Leerstandsquote sollte sich auf Jahresfrist nicht wesentlich verändern. Dies unter der Voraussetzung, dass keine grösseren Mieterausfälle zu verkraften sind. Aus dem Verkauf der Eigentumswohnungen «eden5» wird ein Verkaufsgewinn in knapp zweistelliger Millionenhöhe erwartet. Die Zinsaufwendungen werden voraussichtlich leicht ansteigen und auf der Beteiligung an der assoziierten Gesellschaft kann es, je nach Entwicklung des Wechselkurses zum Euro, zu einem Währungsverlust kommen. Nicht prognostizierbar sind der Einfluss der Marktwertveränderungen der Liegenschaften und der Erfolgsbeitrag der assoziierten Corestate Capital AG.

Gesamthaft erwartet Intershop für 2015 einen guten, aber unter dem Ergebnis des Vorjahres liegenden operativen Abschluss.

Umwandlung von Inhaber- in Namenaktien

Der Verwaltungsrat beantragt der Generalversammlung die Umwandlung der Inhaber- in Namenaktien.

Mutation im Verwaltungsrat

Hans-Peter Ruesch hat nach sechsjähriger Verwaltungsratstätigkeit beschlossen, sich anlässlich der 52. ordentlichen Generalversammlung nicht für eine erneute Kandidatur zur Verfügung zu stellen. Intershop dankt ihm für sein grosses Engagement und seinen Beitrag zum Erfolg des Unternehmens.

Neu zur Wahl vorgeschlagen wird Dr. Michael Dober. Herr Dr. Dober studierte Rechtswissenschaft an der Universität Bern und war in unterschiedlichen Funktionen im Rechtsdienst, Personalwesen und Servicebereich verschiedener Unternehmen tätig. Seit 2004 hat er den Vorsitz der Geschäftsleitung der CPV/CAP Pensionskasse Coop inne.

Anhang

Kennzahlen Intershop-Gruppe

Kurzlebenslauf Dr. Michael Dober

 

Kontakt

Cyrill Schneuwly

Unternehmensporträt

Intershop ist ein an der SIX Swiss Exchange kotiertes und primär in der Schweiz tätiges Immobilienunternehmen, das vorwiegend in kommerzielle Liegenschaften investiert. Das Portfolio am 31.12.2014 umfasste 60 Liegenschaften mit einer vermietbaren Fläche von rund 579'000 m² und einem Marktwert von über einer Milliarde Schweizerfranken. Intershop investiert vornehmlich im Wirtschaftsraum Zürich, im Genferseegebiet und entlang der Hauptverkehrsachsen. Das Portfolio kombiniert hohe Ertragskraft und Sicherheit dank nutzungsmässiger und geografischer Diversifikation mit einem beachtlichen Mehrwertpotenzial in den entwicklungsfähigen Liegenschaften.

Agenda

01.04.2015

Generalversammlung 2015

27.08.2015

Publikation Halbjahresbericht 2015

Weitere Informationen zu Intershop finden Sie auf der Homepage.

Download als pdf-Datei

Diese Webseite nutzt Cookies

Diese Website verwendet Cookies für ein optimales Nutzererlebnis, Analysen, personalisierte Inhalte und Logins. Indem Sie die Website nutzen, erklären Sie sich damit einverstanden.